Test: ALTRA Torin 9
Mein erster ALTRA: Natürliches Laufgefühl trifft auf überraschend viel Komfort
Der ALTRA Torin 9 ist der neutrale Daily Trainer von ALTRA und soll in seiner neunten Version noch breiter einsetzbar sein als seine Vorgänger. Trotzdem war ich zunächst etwas skeptisch: Ein Laufschuh mit 0 mm Sprengung? Umso gespannter war ich auf den ALTRA Torin 9, denn mit ihm habe ich gleich zwei persönliche Neuheiten erlebt: Es ist mein erster Laufschuh von ALTRA und gleichzeitig mein erster Schuh mit einer komplett flachen Konstruktion.
ALTRA verfolgt seit vielen Jahren eine ganz eigene Philosophie. Statt viel Sprengung oder besonders hoher Dämpfung stehen ein natürliche Laufmechanik und ausreichend Platz für die Zehen im Fokus. Wichtig dabei: ALTRA-Laufschuhe sind keine Barfußschuhe. Vielmehr sollen die besondere Konstruktion und die anatomische Passform dem Fuß ermöglichen, sich beim Laufen möglichst natürlich zu bewegen. Genau das macht den Torin 9 (Damen | Herren) für mich so interessant. Aber kann sich ein Laufschuh, der so anders aufgebaut ist als viele klassische Daily Trainer, auch für Läuferinnen und Läufer eignen, die bisher ganz andere Modelle gewohnt sind? Diese Frage wollte ich beantworten und habe mir daher zur Aufgabe gemacht, den ALTRA Torin 9 genauer unter die Lupe genommen.
Die Technische Basis des ALTRA Torin 9
Der Torin 9 bleibt der typischen ALTRA-Philosophie treu und setzt auf eine natürliche Laufmechanik. Ferse und Vorfuß befinden sich auf einer Ebene. Dadurch entsteht eine flache Laufposition, die einen flacheren Fußaufsatz begünstigt. Das Knie bleibt beim Aufsetzen stärker gebeugt und die Muskulatur übernimmt einen größeren Teil der Dämpfungsarbeit. Dadurch kann die Belastung auf das Knie reduziert werden, ohne dass der Laufschuh dafür besonders weich gedämpft sein muss.
Für den Komfort sorgt die neue Altra P35X Zwischensohle mit einer Sohlenhöhe von 28 Millimetern. Der Schaum besteht aus einem weicheren, reaktiven Kern und einer festeren Außenschale. Dadurch soll der Schuh angenehm dämpfen, gleichzeitig aber ausreichend Stabilität und ein direktes Laufgefühl vermitteln.
Typisch für ALTRA ist außerdem die anatomische FootShape Passform. Während viele Laufschuhe im Vorfußbereich eher schmal ausfallen, bietet der Torin 9 den Zehen deutlich mehr Platz. Sie können sich beim Laufen spreizen und den Fuß beim Abdruck besser stabilisieren.
Unterstützt wird das Lauf-Feeling durch die InnerFlex-Technologie. Flexible Kerben in der Mittelsohle sorgen dafür, dass sich der Schuh bei jedem Schritt natürlich mitbewegt. Neu ist außerdem die Vibram XS Run AW Außensohle. Zum ersten Mal setzt ALTRA bei einem Straßenlaufschuh auf eine Vibram-Außensohle, die zuverlässigen Grip auf Asphalt und befestigten Wegen bieten soll.
Hier nochmal alles auf einen Blick:
- Gewicht: ca. 278 g (Herren) bzw. 228 g (Damen)
- Sohlenhöhe: 28 mm
- Sprengung: 0 mm
- Zwischensohle: Altra P35X
- Technologie: FootShape Passform und InnerFlex
- Außensohle: Vibram XS Run AW
- Obermaterial: Atmungsaktives Engineered Mesh
- Pronation: neutral
Der erste Eindruck: Eine Zehenbox, die sofort begeistert
Es gibt nur einen ersten Eindruck. Und genau der hat mich als ALTRA-Newbie beim Torin 9 positiv überrascht. Bereits beim ersten Hineinschlüpfen fällt mir auf, wie angenehm sich das Obermaterial anfühlt. Das weich strukturierte Engineered Mesh schmiegt sich komfortabel an den Fuß an und wirkt gleichzeitig atmungsaktiv. Trotz der großzügigen Passform sitzt der Schuh sicher am Mittelfuß und gibt meiner Ferse genau den Halt, den ich mir wünsche.
Was mich allerdings am meisten beeindruckt, ist die Zehenbox. Ich kann mich kaum daran erinnern, jemals in einem Laufschuh so viel Platz im Vorfußbereich gehabt zu haben. Die Zehen können sich frei bewegen und fühlen sich überhaupt nicht eingeengt an. Gerade weil ich bislang andere Passformen gewohnt bin, fühlt sich das zunächst ungewohnt an. Gleichzeitig merke ich aber sofort, wie komfortabel sich dieses Konzept anfühlt.
Ich habe das Gefühl, dass mein Vorfuß deutlich freier arbeiten kann. Besonders im Bereich des Großzehengrundgelenks empfinde ich die zusätzliche Bewegungsfreiheit als sehr angenehm.
Mein erster Lauf im ALTRA Torin 9
Feierabend bedeutet: Torin 9 testen! Also habe ich mir den Schuh geschnappt und bin auf meine Standardrunde an den Rhein gegangen. Genau dort teste ich neue Laufschuhe am liebsten, weil sich die fünf bis zehn Kilometer Runde perfekt dafür anbietet.
Da der Torin 9 mein erster ALTRA und gleichzeitig mein erster Laufschuh mit 0 mm Sprengung ist, wollte ich meine Waden allerdings nicht direkt überfordern. Deshalb habe ich mich ganz bewusst für eine kürzere Runde entschieden. Wer bisher ausschließlich Schuhe mit einer höheren Sprengung gelaufen ist, sollte seinem Körper genügend Zeit geben, sich an die veränderte Belastung zu gewöhnen. Welche Frage mir während der ersten Kilometer durch den Kopf ging? Wie deutlich werde ich die komplett flache Konstruktion beim Laufen überhaupt wahrnehmen?
Tatsächlich war der Unterschied für mich weniger groß als zunächst erwartet. Schließlich bin ich auch flachere Laufschuhe gewohnt. Trotzdem war ich gespannt, wie mein Körper auf die 0 mm Sprengung reagiert. Schon nach wenigen Schritten komme ich zu der Erkenntnis, dass sich das Laufgefühl angenehm natürlich anfühlt. Besonders die großzügige Zehenbox macht für mich einen deutlichen Unterschied. Meine Zehen haben deutlich mehr Platz als in vielen anderen Laufschuhen und können sich beim Abrollen frei bewegen.
Auch die Dämpfung hat mich positiv überrascht. Vor meinem ersten Lauf hatte ich etwas Sorge, dass sich ein Schuh mit einer komplett flachen Konstruktion automatisch fester anfühlt. Beim Torin 9 ist das aber überhaupt nicht der Fall: Die Dämpfung ist sehr komfortabel und harmoniert für mich richtig gut mit dem flachen Aufbau des Schuhs. Dadurch fühlt sich der Torin 9 gemütlich an, ohne dass mir dabei ein sicherer und stabiler Stand fehlt.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Vibram XS Run AW Außensohle. Beim Laufen hatte ich jederzeit ausreichend Halt und habe mich auf Asphalt genauso sicher gefühlt wie auf befestigten Wegen. Der Schuh läuft sich natürlich und motiviert mich schon nach der ersten Einheit dazu, ihn noch häufiger zu laufen.
Wichtig: Am nächsten Morgen habe ich natürlich direkt darauf geachtet, wie sich meine Waden anfühlen. Muskuläre Beschwerden hatte ich keine. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich den Einstieg bewusst langsam gewählt und meinem Körper Zeit gegeben habe, sich an die neue Laufmechanik zu gewöhnen. Vielleicht hatte ich vor meinem ersten Lauf sogar etwas zu viel Respekt vor den 0 mm Sprengung. Denn obwohl sich der flache Aufbau zunächst ungewohnt anhört, ist der Torin 9 kein Joggingschuh, vor dem man sich scheuen muss. Mein erster Test hat mir zumindest gezeigt: Auch als ALTRA-Neuling kann man sich an das Laufgefühl herantasten und dabei richtig viel Spaß haben.
Nicht nur zum Laufen: Auch im Gym überzeugt der Torin 9
Eine weitere Überraschung hatte der Torin 9 für mich abseits des Laufens parat! Ich habe den Schuh auch im Fitnessstudio getragen. Sowohl bei einer 60-minütigen Einheit auf dem Crosstrainer als auch beim Krafttraining hat er einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Die flache Konstruktion sorgt für ein stabiles Gefühl und gleichzeitig bietet die großzügige Passform den Füßen auch bei längeren Trainingseinheiten einen hohen Komfort. Für mich ist der Torin 9 deshalb längst nicht nur ein Laufschuh. Ich kann ihn mir genauso gut als bequemen Trainingsschuh für das Gym oder sogar für den Alltag vorstellen.
Für wen ist der ALTRA Torin 9 geeignet?
Der ALTRA Torin 9 richtet sich an Neutralläuferinnen und Neutralläufer, die ein natürliches Laufgefühl bevorzugen und gleichzeitig nicht auf den Komfort verzichten möchten, den sie von vielen stark gedämpften Schuhen kennen. Besonders Läuferinnen und Läufer, die ihren Zehen mehr Bewegungsfreiheit geben möchten, profitieren von der anatomischen FootShape Passform.
Durch die breite Zehenbox ist der Torin 9 ein absoluter Gamechanger für alle die mit einem Hallux zu kämpfen haben.
Seine Stärken spielt der Torin 9 vor allem bei lockeren bis flotten Dauerläufen, täglichen Trainingseinheiten und langen Straßenläufen aus. Durch seine Vibran Sohle bietet der Schuh auch bei nassem Untergrund idealen Halt. Wer bislang ausschließlich Laufschuhe mit einer höheren Sprengung gelaufen ist, sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Die Angst von einer Flachen Sprengung ist in meinen Augen und nach einigen Testläufen unbegründet. Aber wie bei jedem neuen Schuh gilt: Die ersten Runden etwas etwas kürzer zu gestalten damit sich Waden und Achillessehne an die veränderte Belastung gewöhnen können. Ich empfehle, mit einer kleinen 5-Kilometer-Runde zu starten und beim nächsten Run langsam die Kilometer zu steigern. So grooven sich der Körper langsam ein!
Fazit zum ALTRA Torin 9
Der ALTRA Torin 9 hat mich insbesondere deshalb überrascht, weil er mein erster Berührungspunkt mit der ALTRA-Laufphilosophie war. Anfangs war ich neugierig und ein bisschen skeptisch, ob ich ein Schuh mit einer flachen Konstruktion überhaupt laufen kann. Nach den ersten Einheiten kann ich sagen: Das Laufgefühl ist anders als das, was ich bisher gewohnt war, aber genau das macht den Reiz des Torin 9 aus.
Besonders überzeugt haben mich die großzügige FootShape Passform, das angenehm atmungsaktive Obermaterial und der hohe Tragekomfort. Vor allem die Bewegungsfreiheit im Vorfußbereich hebt den Joggingschuh für mich von vielen anderen Trainingsmodellen ab. Trotz der ungewohnten Konstruktion vermittelt der Torin 9 ein sicheres Laufgefühl und macht Lust auf mehr Altra Schuhe und weitere Laufeinheiten.
Hinzu kommt, dass ich den Schuh inzwischen nicht nur beim Laufen, sondern auch im Gym gerne trage. Sowohl auf dem Crosstrainer als auch beim Krafttraining hat sich der Torin 9 als komfortabler Begleiter erwiesen. Meine anfängliche Sorge vor den 0 mm Sprengung war also deutlich größer als nötig. Gerade weil ich vor dem Test bereits mit Wadenbeschwerden zu kämpfen hatte, war ich unsicher, ob die flache Konstruktion für mich funktionieren oder meine Muskulatur zusätzlich belasten würde. Nach meinen ersten Einheiten kann ich sagen: Meine Sorge war unbegründet. Der Torin 9 läuft sich für mich komfortabel, gibt mir ein sicheres Laufgefühl und hat mich vor allem mit seiner großzügigen Passform und der angenehmen Dämpfung überzeugt. Wer einen komfortablen Daily Trainer sucht, der den Füßen viel Bewegungsfreiheit bietet, sollte den ALTRA Torin 9 definitiv einmal ausprobieren. Mein Fazit für alle, die ähnlich viel Respekt vor dem ersten ALTRA haben wie ich: Langsam herantasten, aber keine Angst vor 0 mm Sprengung haben.
Unsere Autorin Julia
Meine Laufjourney begann ganz unüblich auf dem Laufband, doch ich schaffte den Absprung nach draußen. Seitdem zelebriere ich es, stundenlang mit meiner Laufweste durch die Gegend zu laufen – am liebsten sehr lange Distanzen. Laufen wird für mich immer ein Geschenk sein, das ich niemals als selbstverständlich ansehen werde.
So testen wir bei bunert.de!
- Verfügbar in
- 38 38,5 39 40 41 42 42,5 43 44,5
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- normal
- Gewicht
- 228g
- Verfügbar in
- 42,5 43 44 44,5 45 46 46,5 47 48 49
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- normal
- Gewicht
- 278g
- Verfügbar in
- 38,5 39 40,5
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- viel
- Gewicht
- 247g
- Sprengung
- 4mm
- Verfügbar in
- 42,5 43 44 44,5 45 46 46,5 47 48 49
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- viel
- Gewicht
- 278g
- Sprengung
- 4mm
ALTRA Torin 9 (Damen)
- neutraler Trainingsschuh
- Vibram Außensohle
- reaktive P35X-Zwischensohle
- Verfügbar in
- 38 38,5 39 40 41 42 42,5 43 44,5
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- normal
- Gewicht
- 228g
ALTRA Torin 9 (Herren)
- neutraler Trainingsschuh
- Vibram Außensohle
- reaktive P35X-Zwischensohle
- Verfügbar in
- 42,5 43 44 44,5 45 46 46,5 47 48 49
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- normal
- Gewicht
- 278g
ALTRA Escalante 5 (Damen)
- flacher, direkter Trainingsschuh
- 0mm Sprengung
- Fußtrainer
- Verfügbar in
- 38 38,5 39 40 40,5 41 42,5 43
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- wenig
- Gewicht
- 221g
ALTRA Escalante 5 (Herren)
- flacher, direkter Trainingsschuh
- 0mm Sprengung
- Fußtrainer
- Verfügbar in
- 42,5 43 44 44,5 45 46 46,5 47 48 49
- Pronation
- neutral
- Dämpfung
- wenig
- Gewicht
- 275g
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Test: ALTRA Torin 7
„Alter, probiere Altra!“
Das ist ein Satz, den ich gerade in unserer Redaktion recht oft höre. Und auch im Freundes- und Bekanntenkreis finden sich immer mehr, die sich Altra-Treter an die Füße packen. Spannend ist das Konzept von Altra allemal: Keinerlei Sprengung und eine breite Zehenbox sind die beiden wohl wichtigsten Markenzeichen. Nun habe ich die Chance in einem Testbericht, meine ersten „Gehversuche“ in einem Altra-Schuh festzuhalten und dir zu sagen, warum es eine gute Idee ist, auch mal rechts und links der großen Marken zu schauen.
Der Torin 7 gefällt – optischer Ersteindurck
Und „Schauen“ ist da gleich das richtige Stichwort. Optisch macht der Altra Torin 7 direkt einen robusten und stabilen Eindruck. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau, alles wirkt sehr wertig. Das blaue Obermaterial aus Mesh ist angenehm leicht. Auffällig ist die extra breite Zehenbox, die typisch für Altra ist. Die Sohle hat eine normale Höhe und ist mehr als ausreichend profiliert, um Grip zu bieten. Der Kontrast zwischen dem blauen Upper und der gelben Sohle sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt auch für einen wiedererkennbaren Style. Insgesamt ein sportlicher, sympathischer Look ohne viel Schnickschnack.
Laufkomfort dank cleverer Technologien
Laut Altra steckt im Torin 7 jede Menge technisches Knowhow für ein super Laufgefühl. Die EGO MAX Zwischensohle zum Beispiel: Mit ihren 30 mm Höhe soll sie im Vergleich zum Vorgängermodell spürbar mehr Bounce bieten und die Landungen effektiv dämpfen. Dazu gibt es laut Hersteller die Balanced Cushioning Platform. Dahinter verbirgt sich das ebenfalls altra-typische Merkmal, ohne jede Sprengung zwischen Ferse und Vorfuß auszukommen. Laut Hersteller könne so der Fuß natürlich abrollen und optimal von der Ferse zum Vorfuß gleiten. Für mich als Läufer, der oft mit Brooks, Saucony und Co gesichtet wurde, ist das noch ungewöhnlich, aber – und das kann ich vorwegnehmen – es funktioniert sehr gut. In der breiten FootShape Zehenbox haben die Zehen genug Platz, um aktiv zu spreizen und Kraft für den Abstoß zu generieren. Das atmungsaktive Obermaterial umschmeichelt den Fuß, ohne zu kneifen oder zu scheuern. Altra verspricht mit diesen Technologien einen Laufschuh für höchsten Komfort über viele Kilometer. Das klingt überzeugend auf dem Papier – ob der Torin 7 dieses Versprechen auch in der Praxis einlösen kann, wird der Praxistest zeigen.
Praxistest des Torin 7: Natürlich Laufen
Nach den Versprechungen auf dem Papier musste der Torin 7 natürlich auch im Praxistest überzeugen. Klar war ich erstmal skeptisch. Wenn man sich an bestimmte Marken oder Laufschuhe gewöhnt hat, ist es immer so eine Sache, Geld für einen Schuh in die Hand zu nehmen, der sich erstmal sehr von anderen unterscheidet.
Aber diese Skepsis möchte ich den Rest-Zweiflern nehmen. Wer den Schuh anzieht, merkt erst einmal, wie gemütlich und bequem der Schuh ist. Die breite Zehenbox gibt direkt jede Menge Raum für den vorderen Fuß, aber nicht in dem Maße, dass ich das Gefühl habe, bereits im Stehen schwammig im Schuh zu stehen. Der Rest des Fußes wird dagegen gut eingefangen und gehalten. Die Umrandung rund um Knöchel und Ferse wirkt dank Polsterung angenehm. Der erste Stehversuch ist gelungen. Nun geht’s auf die Runde.
Diese Runde ist bei mir eine 10 km-Tour durch die Stadt mit einem kurzen Park-Abstecher, um auch auf losem Untergrund zu laufen. Bereits nach den ersten Metern war ich überrascht, wie gut sich das Fehlen der Sprengung gefühlt. Altra möchte damit – zusammen mit der breiten Zehenbox – die natürliche Bewegung fördern. Und ich würde direkt meinen, dass sie das auch schaffen. Das Laufen im ALTRA Torin 7 ist perfekt für den entspannten und lockeren Lauf. Aber wie sieht es bei schnellen Einheiten aus - also bei Einheiten, wo man sich schuh-seitig einen gewissen Vortrieb verspricht?
Das ist auch mit dem Torin 7 gut zu machen, aber ich würde die Stärken des Schuhs beim „normalen“ Lauf sehen und vor allem bei längeren Läufen. Meine 10 km-Runde reicht dafür gewiss nicht aus, aber ich liebe längere Läufe über mehrere Stunden und da sehe ich den Torin 7 als echten Gewinn, da er neben einem sehr guten Komfort den Füßen auch nach vielen Kilometern genug Platz zum Ausbreiten gibt. Meine erste Stunde im Schuh endete mit dem Ergebnis, dass sich meine Füße pudelwohl fühlten.
Ich mag besonders die Laufschuhe, die mir zumindest etwas Stabilität verleihen. Jetzt könnte man meinen, dass die breite Zehenbox das Laufgefühl schwammig werden lässt. Die Sorge, die ich auch vorher hatte, ist völlig unbegründet, da der Schuh zum einen selbst sehr stabil konstruiert ist und zum anderen der mittlere und hintere Bereich des Torin 7 den Fuß gut festhalten. „Schwammig“ sind meine Schilderungen nach einem schweren Laufwettkampf, wenn ich energielos versuche, anderen zu erklären, warum Laufen trotz meines angeschlagenen Anblicks eine gute Idee ist – der Torin 7 ist aber gewiss nicht schwammig.
Achja, wie ist eigentlich der Grip bei losem und leicht nassem Untergrund? Der ist absolut stark. Die Außensohle ist bereits beim ersten Blick sehr profiliert und das merkt man. Außerdem kommen hier die Erfahrungen Altras im Trailbereich zu tragen. Daher sollten auch Läufe mit längeren Offroad-Passagen sehr gut machbar sein. Es lässt sich insgesamt sagen, dass der Schuh das Potenzial hat, genau zu dem Laufschuhpaar zu werden, zu dem man bei jedem Lauf bedenkenlos zugreifen kann.
Fazit: Torin 7 als verlässlicher Allround-Laufschuh
Schau dir den Torin 7 unbedingt genauer an. Der Aufruf gilt sowohl für Leute, die noch recht neu in der Laufszene sind, aber auch für erfahrene Läuferinnen und Läufer, die ihre Lieblingsmarken haben und lieben, aber noch nach einer Alternative suchen, um im Training einen anderen Reiz zu setzen. Ich beispielsweise brauche für den kommenden „Läufersommer“ (die Zeit nach dem Hochsommer) unbedingt noch einen Allround-Schuh, den ich zu jeder Gelegenheit nehmen kann. Eine kleine winzige Ausnahme würde ich für Athleten sehen, die in die ganz schnellen Bereiche rein wollen. Allerdings ist das auch gar nicht der Anspruch des Torin 7. Also alles in Ordnung. Die marken-typische Zehenbox sowie die fehlende Sprengung lassen das Laufen tatsächlich etwas anders wirken, aber längst nicht in dem Ausmaß, wie ich es befürchtet habe. Im Gegenteil, der Altra Torin 7 betont und bestärkt die natürliche Abrollbewegung. Ich bin der Meinung, dass Altra mit dem Torin einen Schuh auf dem Markt bringt, der deinen Lauf optimieren kann und eine gute Ergänzung zu anderen Laufschuhen ist, die zum Beispiel mit deutlich mehr Sprengung daherkommen. In der Hoffnung, dass ich dir die Skepsis, wie ich sie am Anfang hatte, nehmen konnte, bleibt mir nur noch eins zu sagen: Probiere Altra, Alter!
Unser Autor Matthias
Laufen gehört für mich zum Alltag dazu. Bereits am Montag wird die Woche bis zum Sonntag laufmäßig durchgeplant. Während andere bei einer wichtigen Entscheidung eine Nacht drüber schlafen, reicht mir ein ausgedehnter Lauf am Rhein oder auf waldigen Trails, um Dinge wieder klarer zu sehen. Außerdem ist das Laufen ein wunderbarer Anlass, um sich selbst neue Ziele zu setzen und auszuloten, was der Körper noch so hergibt.
So testen wir bei bunert.de!
Test: BROOKS Glycerin 23 und Glycerin GTS 23
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Test: ALTRA Torin 5
ALTRA Torin 5 – hält ALTRA das Versprechen von mehr Performance und verbesserter Dämpfung?
Der ALTRA Torin 5 ist der Nachfolger des Torin 4.5 Plush, den ich letztes Jahr testen durfte. Da der amerikanische Hersteller ALTRA für die aktuelle Version interessante Updates versprochen hat, bin ich natürlich gerne bereit, das neue Modell auf die Laufstrecke zu entführen. Mit verbesserter Dämpfung, einer angenehmeren Passform und einem performanceorientierten Laufverhalten lobt ALTRA den Torin 5 schon ordentlich. Also rein in die Schuhe und geklärt, was der ALTRA Torin 5 kann und was er nicht kann.
Macht Platz für die Füße
Wer die Laufschuhmarke ALTRA noch nicht kennt und die Schuhe zum ersten Mal sieht, dem fällt die recht ungewöhnliche Form – vor allem beim Blick von oben – auf. ALTRAs Zauberwort heißt FootShape Toe Box. Der Torin 5 bietet durch den Aufbau der Zehenbox mehr Volumen und Platz für die Zehen. Diese können in der Abrollbewegung aufspreizen und der Körper profitiert von mehr Stabilität. Zusammen mit der Balanced-Cushioning-Technologie in der Zwischensohle, die Vorfuß und Ferse mit gleichem Abstand zum Boden platziert und somit dem Schuh eine Sprengung von Null Millimetern verleiht, wird ein natürliches Abrollen unterstützt.
Was ist neu im ALTRA Torin 5?
Der Torin ist ein neutraler Allrounder, der mit einer angenehmen Passform dein „Go-to“-Schuh fürs Training werden möchte. Damit er dies schafft, hat ALTRA an der Stellschraube Polsterung gedreht. Vor allem der Kragen fällt mir positiv auf, denn dieser umschließt meinen Fuß noch angenehmer, als es beim Vorgänger der Fall war. Der Torin 5 ist aber auch nicht zu komfortabel und die Polsterung nicht zu weich. Zudem wird meine Ferse sicher umschlossen und rutscht nicht hin und her. Auch an der Dämpfung, die der Hersteller selbst als stark einordnet, hat ALTRA gefeilt. Die neue Altra EGO MAX-Zwischensohle verspricht eine Extraportion Pop. Ich bin gespannt, was das bedeutet. Das Laufverhalten der Schuhe soll eine Premium Performance bieten. Schon bei den ersten Schritten empfinde ich den Torin 5 als eher knackig und direkt, anstatt weich und zu komfortabel.
Komfort, Dämpfung, Dynamik und Flexibilität – geht das alles zusammen beim Laufen?
Wie schon im Vorgänger genießen meine Füße und vor allem meine Zehen den Platz, welchen der ALTRA Torin 5 dank der FootShape Toe Box besonders im Vorfußbereich bietet. Doch ich möchte die Extraportion Pop spüren, die Premium Performance … Um diese Eigenschaften aus ihm herauszukitzeln, habe ich mir eine abwechslungsreiche Teststrecke ausgesucht, die mich bis zur Emscher führt und ein Potpourri an Untergründen bereithält.
Das Gefühl der ersten Schritte hält auch beim Laufen an. Der Torin 5 läuft sich direkt und sehr ausgewogen. Mit seiner Sprengung von Null Millimetern komme ich gut zurecht und merke keine Verspannungen – weder beim Laufen noch danach. Was ich fühle, ist der Eindruck, satter über den Mittelfuß aufzusetzen und zu laufen. Und gleichzeitig möchte der ALTRA Torin 5 nach vorne. Wenn das die Extraportion Pop ist, dann habe ich sie gefunden. Und es gefällt mir, denn das macht er bereitwilliger als sein Vorgänger. Auch der war flotteren Geschwindigkeiten nicht abgeneigt, aber brauchte es immer etwas Nachdruck.
Auf einmal stelle ich fest, dass ich den Torin 5 mit Modellen wie dem Ghost von Brooks und dem Ride von Saucony vergleiche. Den Vergleich braucht er aus meiner Sicht nicht zu scheuen, denn er spielt seine Stärken und sein Können bei unterschiedlichen Tempi sowohl auf Schotter als auch auf Parkwegen oder Asphalt aus. Selbst festgetretene Wege im Wald nimmt er unter seine Sohle.
Für wen ist der ALTRA Torin 5 geeignet?
Der ALTRA Torin 5 ist für mich ein gelungenes Update. Und das nicht nur, weil ich tatsächlich die Punkte im Schuh und beim Laufen wiederfinde, die ALTRA für den Torin 5 herausgestellt hat. Das ist bei manchen Laufschuhneuheiten nicht immer der Fall. Der Torin 5 ist bequemer und bietet eine angenehme Passform. Dazu kommen seine Dämpfung und sein ikonischer Aufbau mit der FootShape Toe Box und der Balanced Cushioning Platform, die dem neutralen Allrounder ein dynamisches und direktes Laufgefühl verleiht. Zudem fühlt er sich angenehm leicht am Fuß an. Er eignet sich aus meiner Sicht vor allem für Neutralläufer jeglichen Gewichts und leichte bis mittelschwere Supinierer. Die täglichen Trainingsrunden sind sein natürliches Jagdgebiet. Der ALTRA Torin 5 ist kein Lightweighttrainer, aber flotteres Tempo geht mit ihm trotzdem.
Prima eignet er sich auch als Zweitschuh, da er aufgrund seines Aufbaus einen anderen Trainingsanreiz für die Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenke bietet. Aufgrund der Sprengung von Null Millimetern solltest du bei den ersten Trainingseinheiten aber Vorsicht walten lassen.
Unser Autor Martin
Damals beim Fußball musste ich laufen. Ich musste erst 20 Jahre alt werden, um zu erkennen, dass Laufen Spaß machen kann. Seitdem laufe ich gerne – sowohl in Gruppen als auch allein. Das Laufen ist für mich eine hervorragende Möglichkeit, um fit und aktiv zu bleiben. Zudem hält Laufen jung – das merke ich bei jedem Lauf im Regen, wenn ich jede Pfütze mitnehme.
So testen wir bei bunert.de!
Test: ALTRA Torin 4.5 Plush
Komfort während des ganzen Laufs – unterwegs im ALTRA Torin 4.5 Plush
Mit dem ALTRA Torin 4.5 Plush habe ich die Chance, einen Laufschuh zu testen, der ungewöhnlich ist. Aber ich probiere gerne Neues aus: So habe ich mir vor einigen Jahren aus Neugier einen ALTRA Torin 2 bestellt. Ich freue mich, nach längerer Zeit mal wieder etwas komplett anderes an meinen Fuß zu lassen. Und eins kann ich vorwegnehmen: Im ALTRA Torin 4.5 Plush habe ich richtig Spaß beim Laufen.
Die ALTRA-Basics – auch im Torin 4.5 Plush
Bevor ich den ALTRA Torin in meinen Händen halte, habe ich mich mit den Dingen beschäftigt, die die Laufschuhe von ALTRA so besonders machen. Da ist zum einen die FootShape Toe Box. Der breite Aufbau der Zehenbox bietet mehr Platz und den Zehen in der Abrollbewegung Raum, um aufzuspreizen. Dadurch bekommt der Körper mehr Stabilität. Alle Laufschuhe der Marke ALTRA setzen in der Zwischensohle auf die Balanced-Cushioning-Technologie, so auch der Torin 4.5 Plush. Das bedeutet, dass die Laufschuhe eine Sprengung von Null Millimetern haben und Vorfuß und Ferse so auf einem Niveau in Bezug zum Boden sind.
Herzlich willkommen, ALTRA Torin 4.5 Plush
Es hat sich einiges getan beim ALTRA Torin. Das merke ich sofort. Die neuen Laufschuhe überraschen mich mit ihrer Leichtigkeit und auch das Plush-Obermaterial ist hochwertig verarbeitet. Dass Komfort beim Torin 4.5 Plush im Vordergrund steht, ist für mich nicht zu übersehen. Ich bin echt gespannt, ob der Laufschuh dies alles auch beim Laufen hält. Bietet er mir das versprochene Gefühl von reaktiver Dämpfung, Dynamik und Flexibilität?
Meine ersten Laufabenteuer im ALTRA Torin 4.5 Plush
Das erste Gefühl im Schuh empfinde ich als sehr gelungen. Das Strickobermaterial umschließt meine Füße bis zum Ballen angenehm und ohne Druck und gibt mir sicheren Halt. Es verringert das Gewicht der Laufschuhe und macht sie sehr luftig. Im Zehenbereich genießt mein breiter Vorfuß den Platz der FootShape Toe Box.
Aber was ist mit der Dämpfung? Die Quantic-Zwischensohle verleiht dem Schuh eine gelungene Kombination aus Komfort, Flexibilität und Reaktivität. Das gefällt mir sehr gut. Die Schuhe wirken nie schwammig, sondern geben mir immer eine gute Rückmeldung zu meiner Laufbewegung. Wenn ich mal etwas mehr Druck beim Laufen mache, dann gehen die Laufschuhe das Tempo bereitwillig mit. Natürlich ist der Torin 4.5 Plush kein Temposchuh, aber er kann auch flottere Geschwindigkeiten vertragen. Das bedeutet bei mir ein Tempo um die 5 Minuten pro Kilometer und schneller. Und ist die nicht vorhandene Sprengung spürbar? Ich persönlich habe einfach Spaß beim Laufen. Weder beim Laufen noch im Nachgang beschweren sich meine Muskeln über den flachen Aufbau des ALTRA. Ins stimmige Konzept der Schuhe passt auch der Aufbau der Außensohle: Die Flexkerben und Pods ermöglichen eine flexible Abrollbewegung.
Mein Fazit zum ALTRA Torin 4.5 Plush
Die aktuelle Version des ALTRA Torin überzeugt mich. Der Torin 4.5 Plush bietet mir eine erstklassige Passform und ist ein bequemer und hochwertig gedämpfter Laufschuh. Mit seiner reaktiven Dämpfung, dem dynamischen Laufgefühl und seiner Leichtigkeit eignet er sich aus meiner Sicht vor allem für Neutralläufer jeglichen Gewichts und leichte bis mittelschwere Supinierer, die keine Abstriche beim Komfort machen möchten. Dank seines Außensohlenprofils glänzen die Schuhe auf Asphalt ebenso sehr wie auf Schotter oder Parkwegen. Und gerade bei längeren Läufen über einer Stunde spielt ihm der Komfort in die Karten. Bei längeren Läufen werde ich sicher immer wieder gerne zum ALTRA Torin 4.5 Plush greifen.
Unser Autor Martin
Damals beim Fußball musste ich laufen. Ich musste erst 20 Jahre alt werden, um zu erkennen, dass Laufen Spaß machen kann. Seitdem laufe ich gerne – sowohl in Gruppen als auch allein. Das Laufen ist für mich eine hervorragende Möglichkeit, um fit und aktiv zu bleiben. Zudem hält Laufen jung – das merke ich bei jedem Lauf im Regen, wenn ich jede Pfütze mitnehme.
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