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Wettkämpfe abgesagt – wofür trainiere ich überhaupt?

Wenn der Coronavirus Laufträume platzen lässt

Im Winter waren wir fleißig: Bei Wind und Regen sind wir gelaufen, haben Intervalltrainings und Longruns abgespult. Alles für den einen großen Tag – sei es ein Frühjahrsmarathon, der erste Halbmarathon oder ein anderes Ziel. Nun sind viele von diesen Träumen geplatzt – Läufe wurden abgesagt, die ersten Triathlons ebenfalls, sogar die Olympischen Spiele und die Fußball-EM werden verschoben. Verdammt! Das ganze Training umsonst!

Wieso, weshalb, warum?

Natürlich steht außer Frage, dass Maßnahmen wie abgesagte Veranstaltungen richtig und wichtig sind, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dennoch dürfen wir traurig sein, wenn ein Wettkampf nicht stattfindet, auf den wir uns seit Wochen oder Monaten vorbereitet und gefreut haben. Wir dürfen es schade finden, wenn die Laufgruppe sich zurzeit nicht trifft und wir unsere Runden allein drehen müssen. Das ist in Ordnung. Es ist hilfreich, sich mit den Dingen abzufinden, die wir nicht ändern können. Anstatt zu grübeln, wieso etwas so gekommen ist oder was sein wird, ist es besser, die Situation anzunehmen. Nur dann bleiben wir handlungsfähig und können mit der neuen Lage umgehen.

Laufen ist Luxus

Die letzten Tage und Wochen haben uns immer wieder herausgefordert, uns an neue Gegebenheiten anzupassen. Die Kinder müssen auf einmal zuhause betreut und beschult werden, gleichzeitig versuchen viele, im Home-Office zu arbeiten und sich im Supermarkt an Einlasskontrollen zu gewöhnen. Es ist ein Luxus, sich in dieser oft stressigen und sorgenreichen Zeit herauszunehmen, für ein Stündchen zu verschwinden, um zu laufen. Ganz allein, ohne sich um irgendetwas kümmern zu müssen. Abschalten. Nicht jeder hat diese Möglichkeit gerade – wer sich das vor Augen führt, betrachtet abgesagte Läufe vielleicht als etwas nebensächlicher.

Gedanken sortieren und Neues ausprobieren

Eines steht fest: Training ist nie umsonst. Vom Laufen profitieren das Herz-Kreislauf-System, die Muskulatur und auch unser Immunsystem. Die harten Trainingseinheiten im Winter haben außerdem unser Durchhaltevermögen geschult – gut möglich, dass wir das in anderen Bereichen demnächst brauchen können. Nur, weil wir unsere Leistung nicht an einem speziellen Tag zusammen mit vielen anderen abrufen und zeigen dürfen, bedeutet das nicht, dass sich das Training nicht gelohnt hätte.

Wer jetzt erlebt, dass er ohne Ziel am Horizont keine Lust mehr aufs Laufen hat, kann diese Gelegenheit nutzen, um zu überlegen: Warum laufe ich überhaupt? Was möchte ich erreichen? Was macht mir Spaß? Was wollte ich immer schon ausprobieren, hatte aber nie genug Zeit?

Motiviere andere

Dass Laufen ein Ausgleich sein kann, wissen wir Läufer schon lange. Doch viele fangen jetzt erst mit dem Laufen an, beispielsweise weil das Fitnessstudio geschlossen ist oder ihnen im Home-Office die Decke auf den Kopf fällt – oder beides. Als Läufer kannst du den Anfängern in deinem Bekanntenkreis Mut zusprechen: Berichte von deinen Erfahrungen, motiviere sie zum Dranbleiben! Vielleicht hast du nach der Krise einen neuen Trainingspartner. Denn wir sind uns sicher: Irgendwann wird diese schwierige Zeit überstanden sein. Das normale Leben wird wieder erwachen und auch Lauftreffs und Wettkämpfe werden wieder stattfinden. Bis dahin trainieren wir für uns selbst und laufen #alleinsam.

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