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#LocalRunHero Franziska

Franziska aus Dortmund hat schon 40 Kilo abgenommen und mit dem Laufen angefangen. Als #LocalRunHero möchte sie einen Halbmarathon unter zwei Stunden finishen, an einem Triathlon teilnehmen und ihren ersten Marathon laufen.

Du wolltest eigentlich im Oktober deinen ersten Marathon laufen, doch es ist etwas dazwischengekommen. Was war los?

LRH-Franzy

Ende März bin ich in Venlo beim Halbmarathon an den Start gegangen und wollte versuchen, die Stimmung zu genießen und möglicherweise eine neue persönliche Bestzeit zu laufen. Als dann am Tag vor dem Lauf meine Großtante verstarb, die für mich wie eine Oma war, wusste ich: Ich möchte trotzdem starten und ihr diesen Lauf widmen. In Venlo habe ich alles gegeben und am Anfang ging es mir auch gut, aber ab Kilometer 14 hatte ich Schmerzen im Oberschenkel. Also habe ich versucht Tempo rauszunehmen und ums Ankommen gekämpft. Die Schmerzen wurden mit der Zeit schlimmer, aber ich habe es ins Ziel geschafft. Nach dem Lauf konnte ich kaum noch Treppen gehen und ich wusste, dass da was nicht stimmt. Danach ging es also zum Hausarzt und es startete eine Ärzteodyssee inklusive Röntgen, MRT, Orthopädie etc. Die Diagnose war vorerst: Zerrung im Oberschenkel, Beckenschiefstand und auf Grund der Fehlbelastung dann auch noch Blockaden im Fuß. Nach dem MRT hat sich dann aber gezeigt, dass meine Beweglichkeit in der Hüfte extrem gering ist und ich eine Präathrose in der Hüfte habe. In einer Woche habe ich nochmal einen Termin beim Experten und da wird dann festgestellt, ob eine OP in Frage kommt.

Wie bist du damit umgegangen, als du nicht laufen konntest? Fehlt dir das Laufen sehr?

Ja, ich vermisse das Laufen sehr! Vor allem, weil ich jetzt seit Monaten nicht mehr wirklich laufen kann. Lange Zeit habe ich an meinem Traum festgehalten, den Marathon im Oktober zu laufen. Aber wenn ich nicht gerade Probleme mit Fuß, Hüfte oder Oberschenkel hatte, hab ich dann natürlich noch eine Erkältung gekriegt mit vierwöchigem Husten. Also musste ich einsehen, dass ich mir andere Ziele stecken muss. Ich habe mir also Alternativen gesucht, vor knapp vier Wochen ein Rennrad gekauft und jetzt versuche ich mein Sportpensum darüber zu kompensieren, bis ich hoffentlich wieder fit bin.

Was kannst du anderen mit auf den Weg geben, die gerade ebenfalls eine Verletzungspause machen müssen?

Gebt niemals auf und lasst euch von niemanden einreden, ihr könnt das nicht schaffen! Direkt nach meiner Verletzung Ende März war ich bei einem Orthopäde, der mir sagte: „Lassen Sie das mit dem Laufen, Sie sind nicht fürs Laufen gemacht!“ Da musste ich erstmal schlucken. Zudem meinte er auch „Sie werden einen Halbmarathon niemals unter zwei Stunden laufen können. Kaufen Sie sich lieber ein Rennrad und fahren nur noch Fahrrad.“ Mein Gedanke: „Watch me!“ Ich werde den Halbmarathon irgendwann unter zwei Stunden laufen. Meine aktuelle Bestzeit liegt bei 2:03:18, wieso also nicht darunter? Es wird vielleicht länger dauern und ich werde stärker an meiner Beweglichkeit und anderen Baustellen trainieren müssen, aber ich möchte es schaffen und werde es versuchen. Und das sollte jeder tun: Verfolgt eure Träume und Ziele! Durch gezieltes Training, das richtige Equipment und den Glauben an sich selbst kann man viel schaffen. Also an dieser Stelle auch nochmal Danke an Bunert Dortmund für die gute Laufschuh-Beratung und Unterstützung durch Bunert und Brooks.

Natürlich ist es das Wichtigste, erst einmal gesund zu werden. Schmiedest du trotzdem schon sportliche Pläne für die Zukunft?

Oh ja! Und ich glaube ich könnte auch gar nicht mehr anders. Ich brauche Ziele, auf die ich hin trainieren kann. Ich habe mich für das Losverfahren für den London Marathon 2020 beworben, wer weiß, vielleicht geschieht ein Wunder und ich habe Glück. Ansonsten bin ich aber schon auf der Suche nach einem Halbmarathon im Frühjahr, wo ich die sub2 möglicherweise angreifen kann. Ich möchte nach wie vor an einem Triathlon teilnehmen und sollte London nichts werden (was leider sehr wahrscheinlich ist), dann suche ich mir einen anderen tollen Marathon als Premiere!


#LocalRunHero Martin

Was hat dich motiviert, mit dem Laufen zu beginnen?
Motiviert haben mich meine Schwester und der Wunsch abzunehmen und einem Ausdauersport nachzugehen! Meine jüngere Schwester läuft schon seit ein paar Jahren und ich habe gesehen, wie glücklich sie das macht. Da ich mit dem Übergewicht Null Kondition hatte, hat mich das am Anfang immer abgeschreckt, aber ich dachte mir: „Das muss ja auch besser werden!“ und habe mir dann vorgenommen, dass ich das mit dem Laufen mal probiere, sobald ich unter 100 Kilo rutsche.

Am Anfang war es verdammt anstrengend und niederschmetternd. Meine erste Runde war 3,69 Kilometer lang, davon bin ich immer nur kurze Abschnitte gelaufen und den Rest gegangen, um überhaupt wieder Luft zu kriegen. Ich war knallrot, verschwitzt, am Schnaufen, aber ich wollte es schaffen. Ich bin zunächst einmal die Woche sonntags vor dem Frühstück gelaufen und es war ein tolles Gefühl, morgens schon was für sich zu tun und weiter zu kämpfen – auch wenn ich am Anfang immer Angst hatte, dass die Leute mich angucken und denken „die Dicke kippt gleich um“.

Was hat sich durch das Laufen bei dir verändert?
Durchs Laufen habe ich abgenommen, die Liebe zum Sport gefunden und unfassbar tolle Menschen kennengelernt. Laufen hilft mir enorm bei Stimmungstiefs und seitdem ich laufe, habe ich ein besseres Körpergefühl und fühle mich wohler in meinem Körper.

Was ist dein Ziel als #LocalRunHero?
Mein Ziel als #LocalRunHero ist es, im Oktober meinen ersten Marathon zu laufen (am liebsten in 4:30:00 Stunden) und mir selbst dabei zu beweisen, was ich schaffen kann, wenn ich Arbeit, Leidenschaft und Ehrgeiz in ein Projekt stecke und dabei die passende Unterstützung erhalte. Aber ich möchte auch zeigen, dass man seine Träume einfach angehen soll und sie verwirklichen sollte, wenn man auf etwas Bock hat. Man steht sich im Leben viel zu oft selbst im Weg und sollte viel öfter mal an sich selbst glauben!