Test: Saucony Kinvara 4

Kinvara 4: Toller Kompromiss aus Leichtigkeit und Dämpfung

Saucony hat sich wie kein anderer Hersteller dem Thema Sprengung gewidmet. Zur Erläuterung: Die Sprengung beschreibt den Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß. Eine geringe Sprengung ist wesentliches Merkmal für Natural Running.

Mit seinen Brüdern Mirage und Cortana ist der Kinvara 4 Vorreiter flacher und leichter Laufschuhe. Der Kinvara 4 baut auf einer Zwischensohle mit 4 mm Sprengung und ist damit ein ausgewiesener Vertreter der neuen Laufschuhgeneration.

Frisch aus dem Karton - der erste Eindruck des Saucony Kinvara 4

Der Spaß mit dem Kinvara 4 beginnt schon mit dem Öffnen des Kartons. In Citron/Black/Green sticht er sofort aggressiv ins Auge. Der Kinvara 4 fühlt sich fast noch leichter an als die angegebenen 218 Gramm (Herren-Modell US-Größe 9) und macht direkt Lust auf die erste Anprobe.

Extrem gut ist das Schlupfgefühl beim Kinvara 4. Reingehen und Wohlfühlen. Mit dem PowerGrid-Element läuft sich der Kinvara sehr sanft und geschmeidig. Die Dämpfung ist gut abgestimmt. Beim Kinvara 4 fühlt sich nichts hart oder fest an, was man von anderen leichtgewichtigen Schuhen kennt. Beim Obermaterial stört keine Naht dank FlexFilm, einem dünnen Film, der nahtlos über dem Obermaterial liegt und zusätzlich Halt bei maximaler Flexibilität garantiert.

Verarbeitung und Features des Saucony Kinvara 4

Die Verarbeitung des Kinvara 4 ist tadellos. Der Kinvara 4 ist mit 4 mm Sprengung sehr flach. Sicher gewöhnungsbedürftig für Läufer von klassischen Laufschuhen, die mehr oder weniger alle mit ca. 12 mm Sprengung ausgestattet sind. Wer allerdings umstellen möchte, dem garantiert der Kinvara 4 großen Laufspaß. PowerGrid, FlexFilm und HydraMAX-Beschichtung sind die hervorstechenden Techniken, die im Kinvara 4 verbaut werden. Das sagt allerdings nur wenig aus - das Laufgefühl lässt sich damit nicht beschreiben. Man muss es erleben.

Kinvara 4: Einsatzbereich

Der Saucony Kinvara 4 fühlt sich auf Asphalt und harten Untergründen pudelwohl. Im Gelände zeigt er verständlicherweise Schwächen. Leichte Läufer nutzen den Kinvara 4 als Trainingsschuh. Schwere Läufer sollten den Kinvara 4 als Ergänzungsschuh für kurze und schnelle Einheiten betrachten. Voraussetzung ist ein neutrales Laufverhalten.

Fazit

Der Kinvara 4 überzeugt im Test auf der ganzen Linie. Das aggressive Design lässt für einen leichtgewichtigen Laufschuh keine Wünsche offen. Das Laufgefühl ist sanft, wenig aggressiv - sehr positiv, da er damit für eine größere Zielgruppe geeignet ist. Der Kinvara 4 macht Spaß und sorgt für ein neues Laufgefühl. Unbedingt empfehlenswert auch für Triathleten!

Getestet von Marco von Beek, bunert Kleve. Marco hat mit der Vorgängerversion, dem Kinvara 3 beim Race to Kinvara 2013 sehr erfolgreich teilgenommen. Das Team Germany gewann das Etappenrennen über die zwei Tage.

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.