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Nancy aus Siegburg

Nancy wohnt in der Nähe von Siegburg und fordert sich immer wieder gern heraus – sei es sportlich oder beruflich. Durch Joey Kelly hat sie mit dem Laufen begonnen und traut sich nun zum ersten Mal an die Königsdisziplin Marathon heran.

Woher kommst du und was machst du so im normalen Leben?

Ursprünglich komme ich aus Leipzig und bin 2003 nach Köln gezogen. Ich wollte mehr Geld verdienen und komplett neu anfangen. Dabei hatte ich vier Monate im Auto gelebt. Es war eine tolle, aufregende Zeit. Mein Geld verdiene ich bei UPS am Köln/Bonner Flughafen als Acceptance Auditor bei Gefahrgut. Meine Hobbies sind Rennrad und Mountainbike fahren, schwimmen, sehr viel wandern mit Rucksack und laufen.

Erzähl doch mal: Wann und warum hast du angefangen, zu laufen?

Oh das ist eine lange Geschichte, ich versuche es abzukürzen. Mein Vorbild ist Joey Kelly. Erst habe ich es mal probiert und dann bemerkte ich, wie schön es ist, den Kopf dabei frei zu bekommen, die Natur zu entdecken und die Bewegung, man fühlt sich frei. Bei vielen Vorträgen war ich dabei und ich wollte mehr und mehr. Mein Ziel ist es, einen Marathon und Triathlon zu schaffen. Bisher waren es nur kleine Läufe und sogar ein paar Halbmarathons waren dabei. Bisher habe ich mich nie an einen Marathon gewagt, weil die Strecke einfach nochmal das doppelte ist. Die Vorbereitungen kosten sehr viel Kraft, Zeit und Mut.

Wo läufst du am liebsten und wer begleitet dich normalerweise bei deinen Läufen?

Am liebsten laufe ich am Rhein, an Seen oder auch im Wald. Mal begleitet mich meine Nachbarin Zhanna oder aber ein paar Freunde von mir. Sie fahren dann mit dem Fahrrad nebenher. Mir tut es gut und es gibt mir Kraft, die langen Strecken zu schaffen.

Was war bisher dein eindrucksvollstes Lauferlebnis?

Das war der Fisherman's Friend Strongmanrun am Nürburgring, mit vielen Hindernissen, das war ein einmaliges Erlebnis. Ich bin sogar an meine Grenzen gekommen. Das Ziel habe ich trotzdem geschafft. Ich laufe auch sehr viel für den guten Zweck. Das Gefühl, anderen Menschen zu helfen, ist einfach toll.

Was ist deine Motivation, bei #DeinErsterMarathon teilzunehmen? Warum ausgerechnet Marathon?

Mit so vielen Teilnehmern an den Start zu gehen und gemeinsam das Ziel zu erreichen, das ist es. Das Publikum feuert einen an und zeigt einem, wie stolz man auf sich sein kann. Warum einen Marathon? Der sportliche Erfolg wirkt sich auf die persönliche Motivation und auch auf das Berufliche aus. An seine Grenzen zu gehen, wie weit kann ich gehen. Es ausprobieren.

Wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass du dabei bist?

Ich war erst erstaunt und dachte „ach bestimmt eine Spam-E-Mail“, hatte ich es mir zwei-, dreimal durchgelesen und dann fiel es mir ein, ich hatte doch bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Ich war überglücklich, konnte es nicht glauben und erzählte es meiner Mama. Es war für mich ein neuer Lebensabschnitt, durch die Trennung meines Freundes. Jetzt habe ich eine neue Herausforderung, auf die ich mich konzentrieren muss.

Wenn du an den Marathon und die Vorbereitung denkst, wovor hast du am meisten Respekt?

Respekt habe ich vor der Strecke, die Distanz zu schaffen ohne Verletzungen. Der Körper und die Gelenke müssen durchhalten.

Mal so unter uns: Bist du nervös?

Ich bin richtig aufgeregt. Jetzt geht es noch. Erst am Tage des Marathons wird es schlimm. Mit eurer Unterstützung werde ich sehr gut vorbereitet sein.

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