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Melissa aus Essen

Melissa war schon einmal für den Berlin-Marathon angemeldet, musste ihren Start dann jedoch absagen. Als wir sie über den Gewinn bei #DeinErsterMarathon informiert haben, war sie zuerst völlig sprachlos. Inzwischen hat sie die Worte aber wiedergefunden und erzählt uns, warum sie die Herausforderung Marathon erneut angehen möchte. 

Woher kommst du und was machst du so im normalen Leben?

Ich bin Melissa, 34 Jahre alt und komme aus Essen. Ich bin PTA (Pharmazeutisch-technische Assistentin) in der Germania Apotheke in Essen Borbeck und mache meinen Job sehr gern! Ich habe letztes Jahr nach 17 Jahren Beziehung den besten Mann auf der Welt geheiratet. Neben dem Laufen mache ich gern Zirkeltraining im Fitnessstudio und gehe gern raus.

Erzähl doch mal: Wann und warum hast du angefangen, zu laufen?

Ich habe 2014 mit dem Laufen angefangen. Ich habe damals eine Arbeitskollegin gehabt, welche bereits viel lief. Irgendwann sind wir mal zusammen losgelaufen und ich fand es ganz angenehm. Klar, manchmal habe ich geflucht und mir blieb die Luft weg - aber es hat irgendwie Spaß gemacht. Aus der Arbeitskollegin wurde zwischenzeitlich eine sehr gute Freundin, die habe ich dann mal auf die Messe vom Vivawest Marathon begleitet. Aus irgendeiner Intuition heraus habe ich an einem Gewinnspiel teilgenommen und habe tatsächlich einen Startplatz gewonnen. Ich hatte die Wahl zwischen einem Startplatz für 5 oder 10 Kilometer. Euphorisch habe ich mich für 10 Kilometer entschieden und die Idee „unter 60 Minuten werde ich das wohl schaffen“ war geboren ... Das Training begann und ich war angefixt vom Laufen.

Wo läufst du am liebsten und wer begleitet dich normalerweise bei deinen Läufen?

Ich liebe die Strecken rund um den Rhein-Herne-Kanal, den hatte ich bis zu meinem Umzug im letzten Jahr quasi vor der Tür. Natürlich ist der Baldeneysee in Essen auch immer eine Runde wert. Da hat Bunert Essen ja auch jeden Samstag einen ganz tollen Lauftreff, das ist für mich nur leider immer mit einer längeren Anfahrt verbunden. Ich laufe am liebsten allein, mit Kopfhörern im Ohr und guter Musik oder einem unterhaltsamen Podcast. Allerdings war ich auch lange Zeit in der Ausdauerschule by bunert und mochte die intensiven Einheiten sehr gern in der Gruppe - leider hat aber irgendwann mein Körper gestreikt und so musste ich einen Gang zurückschalten.

Was war bisher dein eindrucksvollstes Lauferlebnis?

Mein schönstes Lauferlebnis war der Halbmarathon in Köln 2017, die Stimmung war bombastisch, zwischendurch hatte ich Tränen in den Augen. Der Zieleinlauf ... ich bekomme direkt wieder Gänsehaut! Ich liebe aber auch den Essener Firmenlauf, weil man dann schön die ganzen Kollegen trainieren kann und sich eine neue Art von Gemeinschaft bildet. Und 2019 war der Staffelmarathon in Frankfurt mein Highlight, dieses Gruppengefühl war einmalig.

Wir machen auch gern Urlaub in Österreich, die Ausblicke dort sind einmalig. Bevor ich zur Läuferin wurde, habe ich sowas nie wahrgenommen. Jetzt liebe ich es, stundenlang irgendwelche Berge hoch zu kraxeln und die Umgebung anzuschauen.

Was ist deine Motivation, bei #DeinErsterMarathon teilzunehmen? Warum ausgerechnet Marathon?

Marathon war schon länger ein Traum von mir. 2018 wollte ich bereits in Berlin starten, den Startplatz hatte ich sicher. Aber der Weg dahin war mit vielen Steinen ausgelegt, neben persönlichen Belangen kam auch eine Verletzung hinzu. Aus dieser Situation heraus entstand Frust und Unzufriedenheit. Ich habe auf vieles gehört und wollte es jedem recht machen, das ging gehörig schief... diesmal möchte ich es anders machen und ich bin mir sicher, mit diesem Team im Rücken läuft es besser!

Wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass du dabei bist?

Ich war auf der Arbeit, als mein Handy klingelte und dachte noch „Hä!? Anruf aus Düsseldorf?“ und dann war Maren vom Bunert Onlineshop am Telefon und sagte mir, ich hätte gewonnen ... Ich war sprachlos und das passiert mir selten! Ich freute mich riesig und konnte es doch nicht glauben ... Gänsehaut! Ich hatte mich beworben und natürlich denkt man, ah so viel Glück hast du eh nicht, aber diesmal hatte ich so viel Glück! Und mal so unter uns, ich hatte mich die Jahre davor ja auch schon beworben, aber so sollte es wohl erst 2020 so weit sein.

Ich habe es an diesem Tag niemandem erzählt, ich musste es erstmal realisieren. Ich war happy, hatte aber zugleich auch Respekt vor dem, was kommt, was für ein Gefühlschaos. Am nächsten Tag habe ich es meiner besten Freundin erzählt, die ist nämlich gerade schwanger und weil sie sich immer so viele Sorgen um mich macht, hatte ich ihr versprochen, solange sie schwanger ist, mache ich keine nervenaufreibenden Sachen. Tja, jetzt war die Herausforderung aber da und dieser Gewinn natürlich mega ... nachdem sie sagte, ich sollte die Chance ergreifen, war ich erleichtert! Dann stand noch ein Gespräch mit meiner Chefin an, denn die Urlaubsplanung für 2020 war abgeschlossen und meine Kollegin genau über dieses Wochenende nicht da. Meine Chefin gab ihr OK und ich konnte endlich meine Familie einweihen.

Wenn du an den Marathon und die Vorbereitung denkst, wovor hast du am meisten Respekt?

Die größten Kopfschmerzen bereitet mir zurzeit die Herausforderung, das Training in meinen Alltag zu integrieren. Laufen kann ich und da ich ja schonmal für einen Marathon angefangen habe zu trainieren, fallen so Fragen wie „Verpflegung während des Laufs?“ oder „Welcher Trinkrucksack?“ für mich weg. Mit adidas haben wir Gewinner ja auch einen mega Ausstatter an unserer Seite. Grundsätzlich habe ich vor der Herausforderung Marathon Respekt und den werde ich auch nicht verlieren. Da die Lage im Gesundheitswesen zurzeit eher unüberschaubar ist (Corona sei Dank) habe ich mehr Angst vor fehlender Zeit als vor dem Rest ... leider ist das meinem Job in der jetzigen Situation geschuldet. Ich hoffe in den nächsten Wochen beruhigt sich meine persönliche berufliche Lage wieder.