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Martina aus Meerbusch

Martina läuft schon viele Jahre und begleitet bei Lauftreffs auch gern Anfänger bei ihren ersten Schritten. Jetzt probiert sie selbst etwas zum ersten Mal und bereitet sich mit Hilfe von bunert Neuss und adidas auf ihren ersten Marathon vor.

Woher kommst du und was machst du so im normalen Leben?

Ich komme aus Meerbusch. Im normalen Leben bin ich Heilpädagogin und leite einen Kindergarten. In meiner Freizeit bin ich „draußen zu Hause“. Ich leite Laufgruppen für Laufanfänger und Einsteiger. Egal ob null auf fünf Kilometer oder der Weg zum ersten Halbmarathon – ich begleite sehr gerne Läufer auf dem Weg zu ihren ersten Zielen. An den Wochenenden wandere ich gerne mit Freunden oder bin als Wanderguide unterwegs.

Erzähl doch mal: Wann und warum hast du angefangen, zu laufen?

Bis ich dreißig wurde, hat Sport nur eine untergeordnete Rolle in meinem Leben gespielt – oder besser gesagt eher keine. Ich war starke Raucherin und fand Läufer schon immer etwas komisch? Dann überzeugte mich ein guter Freund, mit ihm gemeinsam zu laufen. Ich hörte mit dem Rauchen auf und wir steigerten von Woche zu Woche mein Laufpensum. Anfangs nur wenige hundert Meter. Zum Schluss schaffte ich eine ganze Runde um den Forstenberg (ca. drei Kilometer, die gefühlt natürlich viel länger waren). Da war ich dann ganz schön stolz. Ich beschloss, mir einen Lauftreff in der Nähe meine Arbeit zu suchen und meine Laufleidenschaft wurde geweckt.

Wo läufst du am liebsten und wer begleitet dich normalerweise bei deinen Läufen?

Beim Laufen liebe ich die Abwechslung. Ich laufe regelmäßig in zwei Lauftreffs, laufe aber auch gerne mit Freunden. Wenn andere sich auf einen Kaffee treffen, laufe ich gerne mit Freunden und tausche mich über die Woche aus. Auch bei den Laufrunden brauche ich die Abwechslung. Ich laufe gerne rund um Ratingen/Lintorf, denn dort finde ich es landschaftlich sehr reizvoll. Aber auch der Grafenberger Wald oder die schönen Feld- und Waldwege bei mir in Meerbusch genieße ich sehr.

Was war bisher dein eindrucksvollstes Lauferlebnis?

Es gibt in meinen nun 13 Laufjahren viele schöne, magische Momente. Dies sind aber nicht primär Wettkämpfe. Die Teilnahme an meinem ersten Halbmarathon oder dem 25 Kilometer Strongman Run waren sicher schöne Gemeinschaftserlebnisse. Auch mein erster Wettkampf über 10 Kilometer beim Martinslauf in Düsseldorf, wo ich von meinem Lauftreff angefeuert wurde, war ein einmaliges Erlebnis. Oder der Ratinger Neujahrslauf … Diese Gemeinschaft der Läufer das erste Mal zu erleben, war schon toll. Ich erinnere mich aber auch an viele schöne lange Läufe mit meinen Laufmädels oder auch alleine, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Eine Freundin erzählte mir mal, dass sie die sehr schönen Momente und Erlebnisse beim Laufen in ein gedankliches „Bonbonglas“ füllt. Und immer, wenn Sie beim Laufen an ihre Grenzen kommt und zähe Momente hat, bedient sie sich am Bonbonglas. Und so handhabe ich es auch. Einen schönen Lauf mit mir, wobei ich mich wohl fühle, das Wetter stimmt, ich ganz bei mir bin – das füllt mein persönliches Bonbonglas.

Was ist deine Motivation, bei #DeinErsterMarathon teilzunehmen? Warum ausgerechnet Marathon?

Ich kann heute gar nicht mehr genau sagen, welcher innere Impuls mich dazu bewogen hat, auf eurer Ausschreibung zu verharren. Ursprünglich hatte ich für mich das Ziel Marathon nicht vor Augen. Und irgendwie gab es da einen „Mutausbruch“ in mir. Ich hatte das Bedürfnis, mich anzumelden. Ich dachte mir, wenn ich das Glück habe, hier ausgelost zu werden, wovon ich natürlich nicht ausging, dann ist das ein Zeichen und es ist nun Zeit für diese - zugegeben große - Herausforderung. Zeit für Veränderung ...

Wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass du dabei bist?

Als ich den Anruf von Maren vom bunert Onlineshop erhalten habe, war ich für einige Wochen in der Nähe von Dresden. Düsseldorfer Nummer auf dem Display? Da rufst du mal zurück. Ich war total überrascht und ich bekam Gänsehaut. Ich sagte sofort „Ja“. Huch, noch so ein Mutausbruch!

Zwei sehr gute Freunde von mir, Gladys und Björn – beide erfahrene Marathonläufer – besuchten mich noch zwei Tage vor dem Anruf. Auf einer Wanderung erzählte ich beiden davon, dass ich mich beworben habe und ich mich über diesen neuen Schritt und die damit verbundene Veränderung sehr freuen würde. Ich fand, es war nun an der Zeit, etwas Neues zu versuchen, Grenzen zu verschieben. Beide sagten mir zu, mich bei diesem Projekt zu unterstützen, wenn ich dabei wäre. Was soll ich sagen: Nun habe nicht nur ich ein neues Projekt, sondern auch die zwei haben nun ein Projekt. Die beiden waren auch mit einem weiteren guten Freund die ersten, die ich angerufen habe, nachdem das Gespräch mit Maren beendet war. Ich war ganz aus dem Häuschen und meine positive Energie und Freude musste geteilt werden.

Wie lief dein Training in den letzten Wochen?

Das Training läuft sehr gut. Lange Läufe über zwei Stunden, einmal wöchentlich Tempotraing, weitere Laufeinheiten – derzeit macht mir das Training viel Spaß. Sogar das Athletiktraining mit Daniel von der Ausdauerschule Düsseldorf, welches bunert online für uns als live stream organisiert hat, macht mir Spaß.

Durch die derzeitige Situation arbeite ich größtenteils im Homeoffice. Ich genieße es, die Laufeinheiten mittags durchzuführen und die Mittagspause fürs Training nutzen zu können. Das ist das große Glück der derzeit flexiblen Arbeitszeiten im Homeoffice. Die Lauftreffs und Zusammenkünfte mit Lauffreunden fehlen mir sehr. Umso schöner aber, dass ich so tolle Freunde habe, die mich unterstützen. Meine Freundin Gladys begleitet mich jede Woche beim Tempotraining.

Was bedeutet die Absage des Berlin-Marathons für dich? Bist du trotzdem motiviert, im Herbst deinen ersten Marathon zu laufen?

Die Absage des Berlin Marathons ist natürlich sehr traurig – jedoch in der derzeitigen Situation mehr als nachvollziehbar. Es ist sehr schade, dieses doch einmalige Erlebnis im September nicht genießen zu können. Aber natürlich bleibt meine Motivation, die 42,195 Kilometer schaffen zu wollen, hiervon unberührt.

Ich werde einen Marathon laufen. Wenn nicht in Berlin, dann anderswo. Das Projekt #DeinErsterMarathon ist eine schöne, einmalige Chance, sich gemeinsam mit anderen Laufbegeisterten einer neuen Herausforderung zu stellen. Trotz der Absage des Berlin Marathons bleiben das Gemeinschaftsgefühl und der Wunsch, es gemeinsam zu schaffen. Wir werden zusammen am 27. September über die Ziellinie laufen – jeder über seine persönliche.

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