Test: CEP Run Socks 2.0

Farbtupfer für längere Strecken

Die CEP Run Socks 2.0 sind von keiner Laufveranstaltung mehr wegzudenken. Von vielen Waden blitzen uns die knalligen Strümpfe entgegen. Doch wie fühlt sich die Kompression an und was bringen die Socken fürs Laufen?

Die erste Hürde: das Anziehen

Die erste Herausforderung beim Test der CEP Run Socks 2.0 ist das Anziehen: Am Einfachsten geht es, wenn man den Socken wie eine Strumpfhose aufrollt, die Zehen hineinschiebt und als nächstes die Ferse des Sockens herauszieht und über den Fuß zieht. Sind Zehen und Ferse einmal drin, geht der Rest ganz einfach. Bei den CEP Run Socks 2.0 wirkt die Kompression nicht nur auf den Unterschenkel, sondern die Socken sind zudem mit einer Mittelfußkompression ausgestattet. Somit sitzen die Strümpfe fest am Fuß, was sich wirklich angenehm anfühlt. Auch Blasenbildung ist so fast unmöglich, da nichts verrutschen und scheuern kann.

Die Wirkung der Kompression

Natürlich verfügen auch die CEP Run Socks 2.0 über die gewohnte medi compression. Durch den Druck verengt sich der Venendurchmesser, so dass das Blut schneller fließen kann – und zwar in beide Richtungen. Zum einen verbessert sich der Sauerstofftransport zum Muskel und zum anderen der Rücktransport des Blutes zum Herzen. Die Kompression reduziert außerdem die Muskelvibrationen bei Bewegung und soll gleichzeitig die Koordination erhöhen. So helfen die Socken mit, Muskeln und Gelenke zu stabilisieren und beugen Verletzungen vor. Spürbar ist die Stabilität vor allem am Sprunggelenk, das sicher gehalten wird. An der Wade üben die verschieden gestrickten Fasern einen leichten, aber angenehmen Druck aus. Wichtig ist hier auf jeden Fall die richtige Größe, die anhand des Wadenumfangs ermittelt wird. Sind die CEP Run Socks 2.0 zu groß, sehen sie zwar schön bunt aus, entfalten aber nicht die volle Wirkung der Kompression. Sind sie zu klein, drücken sie womöglich zu stark.

Einsatzbereich

Die CEP Run Socks 2.0 kommen bei mir hauptsächlich auf längeren Läufen zum Einsatz. Bei Strecken ab zehn oder 15 Kilometern fühlen sich die Beine dank der Kompression etwas frischer an. Auf kurzen Strecken bemerke ich keinen großen Unterschied. Die bessere Durchblutung der Muskulatur und die höhere Stabilität sind ebenfalls Faktoren, die vor allem auf der Langstrecke eine Rolle spielen. Auch praktisch: Da ich die CEP Run Socks 2.0 als relativ warm empfinde, eignen sie sich auch perfekt bei Übergangswetter, wenn die Entscheidung zwischen kurzer und langer Laufhose schwerfällt. Ich wähle dann eine knielange Hose mit den Socken und friere nicht.

Insgesamt empfehle ich die CEP Run Socks 2.0 für alle, die gern längere Strecken müheloser laufen möchten, keine Scheu vor bunten Farben haben oder die Wirkung der Kompression einmal ausprobieren möchten.

Maren Schink - bunert Online Shop

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